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Werte für 2026

Die Ergebnisse beruhen auf den Regeln und Beträgen für 2026. Die Werte für das laufende Jahr sind noch nicht eingearbeitet, daher können die Ergebnisse abweichen.

Methodik und Quellen

Was die Gehaltsrechner für Deutschland berechnen, welche Annahmen gelten und auf welchen amtlichen Quellen jeder Wert beruht.

Prüfstand: Vorschau

Alle Werte sind anhand amtlicher Quellen erfasst (zuletzt geprüft am 11. Oktober 2026). Der Abgleich der Ergebnisse mit amtlichen Referenzwerten des Bundesfinanzministeriums steht noch aus.

Was berechnet wird

Für das Steuerjahr 2026 berechnen der Brutto-Netto-Rechner und derNetto-Brutto-Rechner die monatlichen Abzüge einer Arbeitnehmerin oder eines Arbeitnehmers: Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer sowie die Arbeitnehmeranteile zur Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung.

Rechenweg

  1. Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und Bemessungsgrundlage der Kirchensteuer nach dem amtlichen Programmablaufplan 2026 des Bundesfinanzministeriums – Schritt für Schritt einschließlich aller Rundungsregeln. Bruttonova prüft die eigene Umsetzung automatisch gegen eine zweite, unabhängige Ausführung des amtlichen Programmablaufplans.
  2. Kirchensteuer: Bemessungsgrundlage × 8 % bzw. 9 % je nach Bundesland; Bruchteile eines Cents entfallen.
  3. Sozialversicherung: Arbeitnehmeranteil der gesetzlichen Beitragssätze auf das Bruttogehalt bis zur jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze, kaufmännisch auf den Cent gerundet (Beitragsverfahrensverordnung).
  4. Netto = Brutto minus alle Abzüge. Jahreswerte = 12 × Monatswerte.
  5. Netto → Brutto: Gesucht wird das kleinste Bruttogehalt, dessen Netto mindestens den Wunschbetrag erreicht – mit genau derselben Berechnung.

Annahmen

  • Ein reguläres Beschäftigungsverhältnis, pflichtversichert in der gesetzlichen Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung.
  • Zwölf gleiche Monatsgehälter ohne Einmalzahlungen, Sachbezüge oder steuerfreie Bestandteile.
  • Keine Freibeträge oder Hinzurechnungsbeträge in den Lohnsteuerabzugsmerkmalen, kein Faktorverfahren.
  • Unter 64 Jahren, keine Versorgungsbezüge.
  • Zusatzbeitrag der Krankenkasse wie eingegeben (Voreinstellung: amtlicher Durchschnitt 2026 von 2,90 %).

Nicht unterstützt

In diesen Fällen zeigt Bruttonova bewusst kein Ergebnis an, statt zu schätzen:

  • Monatsgehälter bis 2.000 € (Minijob, Übergangsbereich)
  • Private Krankenversicherung, Befreiungen von der Versicherungspflicht, Beamtinnen und Beamte
  • Einmalzahlungen, Abfindungen, Dienstwagen, Faktorverfahren, Versorgungsbezüge, Altersentlastungsbetrag
  • Kirchensteuer in Bundesländern ohne geprüfte Sätze für 2026 (siehe Tabelle) und bei möglicher Kappung in Niedersachsen

Kirchensteuer nach Bundesland (2026)

BundeslandSatzStatus
Baden-Württemberg8 %geprüft
Bayern8 %noch nicht ausreichend belegt – nicht berechnet
Berlin9 %geprüft
Brandenburg9 %geprüft
Bremen9 %geprüft
Hamburg9 %geprüft
Hessen9 %geprüft
Mecklenburg-Vorpommern9 %geprüft
Niedersachsen9 %geprüft
Nordrhein-Westfalen9 %geprüft
Rheinland-Pfalz9 %geprüft
Saarland–nicht geprüft – nicht berechnet
Sachsen9 %geprüft
Sachsen-Anhalt9 %teilweise geprüft – nicht berechnet
Schleswig-Holstein9 %geprüft
Thüringen9 %geprüft

Warum Ihre Gehaltsabrechnung abweichen kann

Die Ergebnisse sind Schätzungen für den beschriebenen Standardfall. Ihre Abrechnung kann zum Beispiel wegen Einmalzahlungen, eingetragener Freibeträge, eines abweichenden Zusatzbeitrags oder tarifvertraglicher Besonderheiten abweichen. Die Lohnsteuer ist zudem nur eine Vorauszahlung; die endgültige Einkommensteuer setzt das Finanzamt fest. Bruttonova ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Quellen

Alle Werte stammen aus den folgenden amtlichen Veröffentlichungen. Das Datum gibt an, wann wir die Quelle zuletzt geprüft haben.

  1. Lohnsteuer2026.xml – XML-Pseudocode zum Programmablaufplan für die maschinelle Berechnung der Lohnsteuer 2026 (Version 1.0, Stand 2025-10-23) – Bundesministerium der Finanzen / ITZBund · geprüft am 11. Oktober 2026
  2. § 32a EStG – Einkommensteuertarif (ab VZ 2026) – Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de, nichtamtliche Fassung) · geprüft am 11. Oktober 2026
  3. § 32 Abs. 6 EStG – Kinderfreibetrag 3.414 € + BEA-Freibetrag 1.464 € – Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de, nichtamtliche Fassung) · geprüft am 11. Oktober 2026
  4. § 9a EStG – Arbeitnehmer-Pauschbetrag 1.230 € – Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de, nichtamtliche Fassung) · geprüft am 11. Oktober 2026
  5. § 10c EStG – Sonderausgaben-Pauschbetrag 36 € – Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de, nichtamtliche Fassung) · geprüft am 11. Oktober 2026
  6. § 24b Abs. 2 EStG – Entlastungsbetrag für Alleinerziehende 4.260 € – Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de, nichtamtliche Fassung) · geprüft am 11. Oktober 2026
  7. §§ 3, 4 SolZG 1995 – Freigrenze 20.350 € / 40.700 €, Zuschlagsatz 5,5 %, Milderung 11,9 % – Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de, nichtamtliche Fassung) · geprüft am 11. Oktober 2026
  8. Sozialversicherungsrechengrößen-Verordnung 2026 vom 24. November 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 278) – Bundesregierung · geprüft am 11. Oktober 2026
  9. Bekanntmachung der Beitragssätze in der allgemeinen und knappschaftlichen Rentenversicherung für 2026 vom 24. November 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 291) – Bundesministerium für Arbeit und Soziales · geprüft am 11. Oktober 2026
  10. § 341 Abs. 2 SGB III – Beitragssatz Arbeitslosenversicherung 2,6 % – Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de, nichtamtliche Fassung) · geprüft am 11. Oktober 2026
  11. § 241 SGB V – allgemeiner Beitragssatz 14,6 % – Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de, nichtamtliche Fassung) · geprüft am 11. Oktober 2026
  12. § 249 Abs. 1 SGB V – hälftige Beitragstragung bei Beschäftigten – Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de, nichtamtliche Fassung) · geprüft am 11. Oktober 2026
  13. Bekanntmachung des durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes nach § 242a Abs. 2 SGB V für 2026 vom 7. November 2025 (BAnz AT 10.11.2025 B7) – Bundesministerium für Gesundheit · geprüft am 11. Oktober 2026
  14. Pflege-Beitragssatz-Anpassungsverordnung 2025 vom 20. Dezember 2024 (BGBl. 2024 I Nr. 446) – 3,6 % ab 1. Januar 2025 – Bundesregierung · geprüft am 11. Oktober 2026
  15. § 55 Abs. 3 SGB XI – Beitragszuschlag für Kinderlose 0,6 Punkte ab 23 Jahren; Abschlag 0,25 Punkte je Kind vom 2. bis 5. Kind unter 25 – Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de, nichtamtliche Fassung) · geprüft am 11. Oktober 2026
  16. § 58 SGB XI – Beitragstragung; Sachsen: Beschäftigte tragen 1 Prozentpunkt allein; Zuschlag trägt Beschäftigter – Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de, nichtamtliche Fassung) · geprüft am 11. Oktober 2026
  17. §§ 1, 2 Beitragsverfahrensverordnung – Rundung auf 2 Dezimalstellen (ab 5 aufrunden), halber Beitragssatz, getrennt gerundete Anteile – Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de, nichtamtliche Fassung) · geprüft am 11. Oktober 2026
  18. § 8 Abs. 1a SGB IV (Geringfügigkeitsgrenze = Mindestlohn × 130 / 3, aufgerundet) und § 20 Abs. 2 SGB IV (Übergangsbereich bis 2.000 €) – Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de, nichtamtliche Fassung) · geprüft am 11. Oktober 2026
  19. Fünfte Mindestlohnanpassungsverordnung vom 5. November 2025 (BGBl. 2025 I Nr. 268; Nr. 312) – 13,90 € ab 1. Januar 2026 – Bundesregierung · geprüft am 11. Oktober 2026
  20. Kirchensteuerabzug vom Arbeitslohn, Bek. d. MF v. 02.04.2026 – 34-S 2442-004-8 – (Nds. MBl. 2026 Nr. 169) – Niedersächsisches Finanzministerium · geprüft am 11. Oktober 2026
  21. Bekanntmachung über die Kirchensteuerbeschlüsse im Freistaat Thüringen für das Kalenderjahr 2026 (19.02.2026) – Thüringer Finanzministerium · geprüft am 11. Oktober 2026
  22. Bekanntmachung über die Kirchensteuerbeschlüsse im Freistaat Sachsen für das Kalenderjahr 2026 (28.04.2026) – Sächsisches Staatsministerium der Finanzen · geprüft am 11. Oktober 2026
  23. Bekanntmachung über die Kirchensteuerbeschlüsse im Land Rheinland-Pfalz für das Kalenderjahr 2026 (Staatsanzeiger Nr. 13 vom 20.04.2026, S. 354) – Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz · geprüft am 11. Oktober 2026
  24. Kirchensteuerbeschluss der Bremischen Ev. Kirche für 2026 (26.11.2025) und Kirchensteuerbeschluss 2026 der Diözese Osnabrück für Bremen (Kirchl. Amtsblatt Osnabrück Nr. 1/2026, Art. 14) – Bremische Evangelische Kirche; Diözese Osnabrück · geprüft am 11. Oktober 2026
  25. EKHN Landeskirchensteuerbeschluss 2026 (26.11.2025) und Bistum Mainz, Kirchl. Amtsblatt Nr. 14 vom 18.12.2025 (Nr. 210, 211) – EKHN; Bistum Mainz · geprüft am 11. Oktober 2026
  26. EKvW Kirchensteuerhebesatz 2026 (KABl. 2025 I Nr. 99) und Erzbistum Köln, Amtsblatt 1.3.2026 Nr. 73 – EKvW; Erzbistum Köln · geprüft am 11. Oktober 2026
  27. Nordkirche KiStB (Stand 10.07.2026) und Erzbistum Hamburg KiStB (Amtliche Lesefassung) – unbefristet – Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland; Erzbistum Hamburg · geprüft am 11. Oktober 2026
  28. EKBO KiStB (Stand 21.11.2024) und Erzbistum Berlin KiStB i.d.F. 22.11.2024 (GVBl. Bbg I 01/2025 Anlage) – unbefristet – EKBO; Erzbistum Berlin · geprüft am 11. Oktober 2026
  29. Ev. Landeskirche in Württemberg, Haushaltsgesetz 2025/2026 § 2 und Diözese Rottenburg-Stuttgart, Haushaltsplan 2025/2026 Steuerbeschluss – Ev. Landeskirche in Württemberg; Diözese Rottenburg-Stuttgart · geprüft am 11. Oktober 2026
  30. Bayerisches Landesamt für Steuern, FAQ Geringfügige Beschäftigung (8 % der Lohnsteuer) und DKirchStO der bayerischen (Erz-)Diözesen (Fassung 1.1.2015) – Bayerisches Landesamt für Steuern; bayerische (Erz-)Diözesen · geprüft am 11. Oktober 2026
  31. EKM Landeskirchensteuerbeschluss (18.11.2021, geändert 22.11.2024) – unbefristet – Evangelische Kirche in Mitteldeutschland · geprüft am 11. Oktober 2026

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